Stellungnahme der Antiautoritären Linken Athens zu den getöteten Bankangestellten am vergangenen Mittwoch
In einem Kommuniqué vom 6. Mai bezieht die libertäre Bewegung Athens Position zu den drei getöteten Bankangestellten der "Marfin" Bank. Der Brandanschlag wird als Tat einer aggressiven Avantgarde denunziert. Die Linksradikalen Athens beziehen eine klare Position gegen dieses Vorgehen: Es stehe im Bezug auf seine Ausdrucksform außerhalb der massiven Proteste der Bevölkerung. Die Aktion ist in dieser tödlichen Form gegen die protestierenden Menschen selbst gerichtet, einerseits, da die bei dem Brand ums Leben gekommenen Angestellten an diesem Tag nur arbeiteten, weil sie andernfalls um ihren Job bangen mussten, und andererseits, weil die Todesfälle den Herrschenden Aufwind geben, um Teile der Bevölkerung vom Protest abzuschrecken.
Trotz aller Leichenfledderei der Herrschenden kann demzufolge der Tod der Angestellten nur von der Bewegung aufrichtig betrauert werden. In Trauer für die Getöteten, alle auf die Straßen!
Das Kommuniqué in Englisch.

Anstelle eines Abschieds...
Trotz des rauen Windes, der nicht nur von den Innsbrucker Bergen, sondern vor allem aus einer Gesellschaft her weht, in der der Gedanke der Ungleichheit von Menschen zur Normalität geworden ist, bemühen wir uns seit einigen Jahren, einen Kampf gegen Unterdrückung voranzutreiben. Aber was haben wir bis jetzt erreicht? Noch nie stand die Autonome Linke hier mehr mit dem Rücken zur Wand als jetzt – staatliche Repression legt viele von uns lahm, es gibt im Moment keinen Raum, an dem wir uns treffen können, und wir nehmen keinerlei direkten Einfluss auf die Art, wie sich diese Gesellschaft entwickelt, wie sie produziert, und wie sich die Menschen in ihr zueinander in Beziehung setzen.

Es ist längst an der Zeit, uns und euch einzugestehen, dass wir nicht viele sind, dass wir nicht stark sind, und dass wir deshalb keine Ressourcen haben, um es mit der ganzen (Tiroler) Welt aufzunehmen. In unserem Hochmut haben wir oft geglaubt, wir seien die letzte moralische Stimme, die mit kritischen Texten zu Entwicklungen in der rechten Szene und ihrer Verwurzelung in der Tiroler Kultur Veränderung herbeischreibt. Dabei haben wir vor allem eines vergessen: Buchstaben kämpfen nicht – der radikale Wandel in diesem Land wird nicht geschrieben, sondern er muss jeden Tag erkämpft werden.

Gerade in Zeiten der Krise schafft eine Radikale Linke, die keine eigenen Inhalte mehr hat, Raum für rechte Politik und rechte Erklärungsmuster. Das was wir hier betrieben haben, ist keine Politik, sondern ein Abwehrkampf. Wir wissen viel darüber, was Rechtsextreme in Österreich treiben, wo sie sich treffen, mit wem sie vernetzt sind usw. Aber wozu? Wir laufen Nazis hinterher, beobachten, wie sie ihre Strukturen aufbauen, und ein Angriff auf die Rechten ist auch schon das höchste der Gefühle - wir handeln nicht selbst, wir reagieren nur mehr. Wir wollen kein weiterer Spielball rechter Politik sein. Wir sollten wieder selbst sozialen Wandel betreiben, und nicht nur die rückschrittliche Entwicklung der Gesellschaft anprangern.

Linksradikal zu sein, bedeutet nicht, gegen rechts zu sein, linksradikal zu sein bedeutet zuallererst in die Richtung der Kollektivierung der Produktionsmittel und die radikale Dezentralisierung von Macht zu arbeiten. Wir sind linksradikal, weil wir uns in einer hierarchiefreien Gesellschaft ein besseres Leben erhoffen. Wir wollen uns in einer solidarischen Gesellschaft bewegen, keine Chefs über uns haben müssen und selbst entscheiden, was wir brauchen und was dementsprechend produziert werden soll. Wir wollen zusammen sein, ohne ständig von geschlechtlichen Rollenbildern und damit einhergehenden Machtstrukturen eingeengt zu werden, ohne uns von kulturellen Unterschieden oder gar Äußerlichkeiten wie der Hautfarbe oder einer lächerlichen Staatsbürgerschaft spalten zu lassen.

Aus diesen Ansprüchen muss unser gemeinsames Handeln erwachsen, aus diesen kollektiven Handlungen sollten Strukturen entstehen, und diese Handlungen und Strukturen sollen zeigen, dass sich unter Staat, Patriarchat und Kapitalismus noch ein anderes, besseres Leben regt – es könnte mit einem Raum beginnen, an dem wir uns treffen und austauschen können, und von dort aus wächst es in andere Lebensbereiche. Aus dem Versuch, sich frei von Herrschaft miteinander in Beziehung zu setzen, und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, ergeben sich soziale Kämpfe, denn auch die Hierarchiefreiheit ist eine Form von Macht, die sich erst gegen andere Interessen durchsetzen muss.

Wenn wir unsere bisherigen Handlungen vor diesem Licht betrachten, dann ergibt sich ein ernüchterndes Bild: Wir zeichnen eine Karte des rechten Sumpfs, aber es ist eine eigenartige Karte: Anstatt Methoden aufzuzeigen, wie jemand hier überleben kann, ohne zu versinken und wie vielleicht Gebiete trockengelegt werden können, zeichnen wir nur ein, wo nicht gegangen werden kann. Und noch schlimmer: Wir schaffen es nicht einmal selbst einen Teil dieses Sumpfs trocken zu legen. Wir sind eine Moralinstanz, die an ein diffuses, bürgerliches Bewusstsein appelliert. Unser Handeln erschöpft sich darin, Presseaussendungen an bestenfalls liberale Zeitungen zu schicken, wir schreien geradezu nach der Polizei, die die Rechten einsperren soll. Wir handeln nicht selbst, und damit legitimieren wir hierarchische Instanzen, die das „für uns“ tun. Libertärer Kommunismus sollte es schaffen, konkrete Verbesserungen im hier und jetzt zu schaffen, ansonsten hat er keine Relevanz. Es sei dahingestellt, ob dies eine Unterstützung im Kampf gegen den Staat im Allgemeinen, Chefs, Vergewaltiger oder Nazis, Abschiebebehörden oder sonstige Unterdrückungsmechanismen ist, oder einfach nur das gemeinsame Zusammenleben auf andere Art und Weise angenehmer macht. Dazu dürfen wir nicht vergessen, dass diese Gesellschaft von uns allen mitgetragen wird. Wer soll sie denn ändern, wenn nicht wir selbst? Wir alle gemeinsam können Unterdrückung in unserem alltäglichen Handeln bekämpfen, und dies geschieht durch eine gemeinsame, solidarische Praxis.

Diese Website ist eine Plattform für Informationen, die aber nur in Verbindung mit Handlungen Sinn ergeben. Nachdem wir momentan am Aufbau unserer eigenen Strukturen arbeiten, wird sie in nächster Zeit nicht immer aktuelle Infos über die Rechten in Tirol bieten. Aber das hindert uns nicht daran, weiter gegen sie zu arbeiten. Die Alpenfestung besteht schließlich aus Menschen, nicht aus Bergen, und wir schleifen diese Nazihochburg, indem wir die Mauern zwischen uns einreißen und die autoritären Institutionen, die uns festhalten, endlich direkt angreifen! Evelyn Roth steckt in allen, die für ein besseres Leben ohne Hierarchie kämpfen, und das weltweit! Wir sind alle Evelyn Roth!

Wehrt Euch - Über 200 Jahre Kapitalismus sind genug!!!
Was wir gerade erleben, gilt als größte und tiefste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Seit drei Jahren setzen Politiker_Innen, Unternehmer_Innen, Gewerkschafter_Innen und »Experten_Innen« alles daran, uns zu erklären, was da passiert und was wir dafür tun müssten, damit alles wieder besser wird. Seitdem haben sie zwei Dinge gemacht:

1. Steuergeld an Banken, Versicherungen und Betriebe verteilt, damit sie sich
2. immer mehr und noch weiter verschulden können.

Dazu haben die Zentralbanken Billionen an billigem Geld gedruckt, die Zinsen für Bank- und Unternehmenskredite weiter gesenkt, milliardenschwere Konjunkturpakete aufgesetzt, die Gemeinden bis ins Unendliche belastet, die Staatshaushalte bankrott gehen lassen. Das alles, um genau eines machen zu können: Alles soll so weitergehen wie bisher! Unser kaputtes Wirtschaftssystem schleppt sich seit 35 Jahren von der einen Krise in die nächste, die Abstände zwischen den Krisen werden immer kürzer und das Lebensniveau der Arbeiter_Innen rund um den Globus sinkt seit den 70ern kontinuierlich – während die Produktivität und die Profite der Unternehmen steigen, steigen und steigen!

Mittlerweile reden die Herrschenden von der »systemischen Gefahr«, die in solchen Dingern wie »Dubai«, »Griechenland« oder Obamas Versuch, die Banken zu regulieren, steckt. Mit Angstschweiß auf der Stirn versuchen sie einen Flächenbrand zu löschen, der an immer neuen Stellen aufflackert. Die Herrschenden sind ratlos und werden weiterhin alles tun, um an der Macht zu bleiben!

Es ist Zeit, die Dinge selber in die Hand zu nehmen!

Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem keine Reform, keine »Innovation« (Elektroauto!), kein Konjunkturpaket (Abwrackprämie!), keine Regierung (»Yes we can!«) und kein »Rettungspaket« mehr helfen können, dieses marode Wirtschaftssystem zu retten. Der Kapitalismus hat uns tatsächlich die letzten 200 Jahre lang mit seinen Glücks- und Wachstumsversprechen erpressen können.

Das kann er 2010 nicht mehr!

In den 1930er Jahren waren sich im Unterschied zu heute alle einig, wie man aus der »great depression« raus kam: Kapitalist_Innen, Sozialist_Innen, Nazis und US-Demokrat_Innen setzten auf die serielle Massenproduktion von langlebigen Konsumgütern und Maschinen. Das Fließband war schon eingeführt, sie mussten es nur noch durchsetzen. Dazu flankierten sie es mit nationalen Sozialstaaten und experimentierten mit Arbeitslagern. Heute sind solche »Innovationen« nicht in Sicht! Deshalb kann man die heutige Krise nur schlecht mit jener in den 30ern vergleichen. Sie ist eher vergleichbar mit der fünfjährigen »long depression« 1873-1878, die in eine zwanzigjährige Stagnation mündete.

Damals hielten viele Zeitgenoss_Innen den Kapitalismus für endgültig erledigt. Er kam aber aus der Krise heraus, indem er sich radikal verwandelte und das entstand, was man heute überhaupt unter »Kapitalismus« versteht: die industrielle Herstellung von langlebigen Produkten des Massenkonsums. Die wesentliche Innovation war das Fließband, weil jede_R an ihm arbeiten konnte. Die Ingenieure nannten es damals »Bauerngeschirr«, weil es mit ihm erstmals möglich war, frisch vom Land rekrutierte Arbeitskraft (Migrant_Innen oder Pendler_Innen) in die Fabrik zu stellen und die Macht der bisherigen Arbeiter_Innenklasse zu brechen.

Seitdem ist das Kapital vor den aufmüpfigen Arbeiter_Innen einmal um die ganze Welt geflüchtet – auf der Suche nach Profit und disziplinierten, billigen Arbeitskräften hat es den Globus in eine Fabrik verwandelt, die zwar vielen ein Auto, eine Waschmaschine und einen Kühlschrank ermöglicht, aber bei all dem produzierten Reichtum viel mehr Elend, Hunger, offene (Strom-, Miet-, Handy-) Rechnungen und eine Dritte Welt hinterlässt.

Aufgrund der Klassenkämpfe in den 1960ern (vor allem bei FIAT, Ford, Chrysler, …), die mit den antikolonialen Befreiungskämpfen in Afrika, Vietnam und Südamerika zusammen kamen, sind ihre unglaublichen Wachstums- und Profitraten (»Wirtschaftswunder!«) gesunken. Auf diesen hohen Raten beruhte der Sozialstaat, dessen Rückkehr sich heute so viele und vor allem Linke ersehnen. In ihrer Naivität vergessen sie, dass diese Profitraten unweigerlich verloren sind und dass die Sozialstaatsperiode die am stärksten von oben kommandierte Phase war. Eine Rückkehr ist nicht nur trügerisch, sie ist auch politisch falsch und aus unserer Sicht nicht wünschenswert!

Das nach Anlage suchende Kapital hat sich damals in die Finanzsphäre geflüchtet. Dort konnten die Kapitalist_Innen die letzten 35 Jahre schneller und leichter Profit machen. Sie dachten, sie könnten den »Faktor Mensch« umgehen! Damit haben sie uns vorgegaukelt, dass es

a) unendliches Wachstum gäbe und
b) Wachstum gleich Verbesserung der Lebensqualität bedeute.

Den Crash, der jetzt auf uns zukommt, haben sie seitdem hinausgeschoben. Sie haben sich den sozialen Frieden erlogen!

Die Sozialdemokratie und die kommunistischen Parteien haben seit ihrer Gründung dabei mitgespielt. Das »sozialistische/kommunistische Paradies« haben sie dauernd auf den Tag X geschoben. Damit haben sie alle verraten, die für den Aufbau einer besseren Welt gekämpft und gearbeitet haben. Heute glaubt diesen Märchen niemand mehr, die Organisationsformen der Parteien und Gewerkschaften (Stellvertreter_Innenpolitik!) sollten endlich der Geschichte angehören!

Stattdessen sollten wir selbst zusehen, dass wir die Dinge ins Laufen bekommen: Im Iran und Griechenland koordinieren die Leute ihren Widerstand in großen Teilen selbst, in Deutschland, Spanien und Italien gründen sie Arbeiter_Innenkommitees und organisieren Streiks und andere Aktionen.

Damit wir voneinander erfahren und mitbekommen, müssen wir …

Orte schaffen

… an denen wir uns treffen können! Denn Vereinzelung funktioniert erstmal darüber, dass man nichts voneinander mitkriegt! Und das sind nicht nur Kämpfe wie der Aufstand im Südirak rund um das Ahdad-Ölfeld im April 2009, sondern auch die reihenweise kaputtgehenden Kleinbetriebe im Automobilsektor, verschwiegene Entlassungen bei Swarovski oder unglaubliche Enteignungsaktionen wie in Osttirol, wo Arbeiter_Innen der Firma Hella um ihre Abfertigung betrogen wurden!

Wir tragen mit dieser Kundgebung dazu bei, dass wir unsere Ideen und Anliegen öffentlich diskutieren können. Gegen die Öffentlichkeit der bürgerlichen Medien, die nur beschwichtigen und die oben erwähnten Lügen der Politiker_Innen zitieren, müssen wir unsere eigene Öffentlichkeit schaffen! Unsere Öffentlichkeit ist kollektiv und auf der Straße!

Nur wenn wir zusammen kommen, haben wir die Macht, unser kollektives Elend umzudrehen – die Sparpläne (Lohnsenkung, Kurz- und Leiharbeit, Erhöhung der Mehrwertsteuer, Erhöhung des Pensionsalters, höhere Gebühren, höhere Mieten und Lebenserhaltungskosten!) bekämpfen und deutlich machen:

Über 200 Jahre Kapitalismus sind genug!

Wir glauben, dass dieses System sehr wohl veränderbar ist und lassen uns nicht sagen, dass es »keine Alternative« gibt!

Solidarität mit der griechischen Arbeiter_Innenklasse und allen, die für eine bessere Welt kämpfen!

Ihr Kampf ist auch unserer!

KUNDGEBUNG
Samstag 1. Mai 2010
FRANZISKANERPLATZ
13.00 - 17.00

Teilt euch am offenen Mikrophon mit!!! Kreative Beiträge sind erwünscht! Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Neuer Trend: Nationalismus?
Rassistische und extrem rechte Tendenzen unter Migranten_innen

Im letzten Beitrag über die Grauen Wölfe und die türkische MHP haben wir das Phänomen bereits angesprochen. Es scheint sich, auch unter den vornehmlich von Rassismus und Ausgrenzung betroffenen Bevölkerungsgruppen, verstärkt ein Trend zum Nationalismus hin abzuzeichnen. Paradoxerweise scheint sich gegen den vorherrschenden Rassismus im Land, zunehmend ein ebenso rassistischer Abwehrmechanismus unter der Einwanderungsbevölkerung durchzusetzen. In unserem neuen Text zum Thema „Nationalismus unter Migranten_innen aus Ex-Jugoslawien“ setzen wir die Auseinandersetzung damit fort.

Autonome Antifa Innsbruck
Sie gestatten, dass wir uns vorstellen…
Wir, die Autonome Antifa Innsbruck, sind ein antifaschistisches, undogmatisches, emanzipatorisches und parteiunabhängiges Kollektiv aus Innsbruck und Umgebung, die ihre Schwerpunkte in Beschaffen und Sammeln von Informationen und in der Aufklärung, zu selbst gewählten Schwerpunktthemen, sieht. Dabei liegt unser Augenmerk nicht nur auf lokale Ereignisse in Innsbruck und Tirol, sondern auch auf die ganze österreichische Gesellschaft. Denn gerade in Österreich kam es nach 1945 niemals zur einer vollständigen Entnazifizierung und somit prangern wir den immer noch immanenten Postnazismus in der österreichischen Gesellschaft an.
In Österreich gibt es quer durch alle Schichten, Partei- und Staatsapparate, Sozialpartnerschaften bis hin zu den höchsten politischen Ämtern personelle, strukturelle und ideologische nationalsozialistische Kontinuitäten.
Dieser gegenwärtige gesellschaftliche Zustand bietet stetig Nährboden für antisemitische, homophobe, patriarchale, rassistische und sexistische Erscheinungsformen und fördert diese auch.

Wie wollen wir was...

Es ist uns wichtig, sich kritisch mit unserer Gruppe, Themen und unserer Arbeit auseinander zusetzen. Dies erfordert eine stetige Reflexion unseres Handelns und unserer Positionen.
Unsere Tätigkeiten bzw. unser Tätigkeitsfeld sehen wir zwar regional aber die Themen werden in einer größeren Beziehung gesehen. So wollen wir weg gehen von einer Teilbereichspolitik und Themen in einem größeren Zusammenhang sehen um diese auch radikal kritisieren zu können.
So setzen wir uns für eine herrschaftsfreie, Staaten - und klassenlose Gesellschaft ein und versuchen unseren Teil dazu bei zu tragen. Mögen wir vielleicht als TräumerInnen erscheinen, doch die Hoffnung stirbt zuletzt, bis dahin werden wir uns mit konkreten, kleinen Schritten in diese Richtung bewegen.

Wir wollen durch...

- Öffentlichkeitsarbeit (Pressearbeit, Infostände, Flugblätter...)
- Sammeln und Bereitstellung von relevanten Informationen
- Historische Arbeit (historische Kontinutiät, Gedenkfeiern...)
- Diskussionsrunden
- Kritische Zusammenarbeit
- Eigene Medien zu Verfügung zu stellen (Blogs, Emailverteiler)
uns mit selbst gewählten Themen auseinander setzten.

Jedoch entscheiden wir uns selbst, was wir wann wie machen und suchen somit die Themen nach unseren Kriterien aus. Dadurch wollen wir verhindern in die Rolle einer „Dienstleistungsorganisation“ zu gelangen und irgendwelchen Erwartungen entsprechen zu müssen. Allerdings, sind wir auch daran interessiert Raum zu bieten; für Auseinandersetzungen zu verschiedenen Themen und diesen für politisch interessierte Menschen zugänglich zu machen.
In diesem Sinne möchten wir als Abschluss Adornos kategorischen Imperativ zitieren, welcher unsere Arbeit begleiten soll und das „ Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe.“




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