Pethidin

Formel aus:
Die erste, angefuehrte Formel stammt aus dem Werk von Wagner und Kuehnstedt. (#5)
Wie man den Abbildungen entnehmen kann, gibt Katzung in seinem Lexikon eine andere Formel fuer Pethidin an. Auch diese Formel wurde hier in einer handschriftlichen Skizze angefuehrt, bis eine eindeutige Klaerung der Tatsachen stattgefunden hat.

Andere Namen:
Morfelen® (#53/229), Mialgin® (#53/226), Dolantin.
Diese Verbindung ist ein Opioid.
Tove Dithlevsen hat einen Roman veroeffentlicht, wo eine Pethidinabhaengigkeit dargestellt wird. Das Werk hatte den bezeichnenden Titel "Sucht.". (eigen)
Wirkungen:
Da die Verbindung ein typisches Opioid ist, kann man auch mit den üblichen Wirkungen und Nebenwirkungen rechnen. Es ist ein Schmerzmittel (Analgetika), hemmt die Atmung, reizt das Brechzentrum und lindert einen Hustenreiz. Ebenso führt es zu Verstopfung durch Lähmung der Darmperistaltik (der Darmbewegungen). (eigen)
Sucht:
Pethidin fuehrt wie alle Opioide zu einer ausgepraegten, koerperlichen Abhaengigkeit, die sich in nichts von jener, welche Heroin oder Morphium erzeugen, unterscheidet. Es kann an dieser Stelle an die Beschreibungen bei diesen Substanzen verwiesen werden. (eigen)
Synthese:
aus (#5)

Abb. Syntheseschema von Pethidin