Virola cuspidata (Spruce ex Bentham) Warburg
Vorkommen:
Tropische Zonen von Zentral- u. Suedamerika
Pflanzl. Fam.:
Myristicaceae - Muskatnussbaumgewaechse
Allgemeines:
Soll zur Herstellung von Cohoba beigemengt werden. (#25)
Die hauptsaechlich verwendete Art bei den Waiká Indianern ist die nahe
verwandte Art Virola theiodora.
(#45/126, 62/170) Es werden auch andere
Virola-Arten verwendet. So werden zum Beispiel
V. calophylla, (#25)
V. cuspidata, (#45/126, 62/170) aber auch
V. calophylloidea und V. rufula verwendet. (#45/126, 62/170)
Geschichte:
1938: Der brasilianische Botaniker A. Ducke berichtete vom Gebrauch eines halluzinogenen Schnupfpulvers am oberen Rio Negro, dass aus getrockneten Blaettern von Virola theiodora und V. cuspidata bereitet wird. Das Schnupfpulver wurde parica genannt. (#62/169)
Sucht:
Es ist weder eine koerperliche, noch eine geistige Abhaengigkeit bekannt geworden. (eigen)