Chlordiazepoxid

Formel aus:
(#5/31, #56/80, #80/148)
Andere Namen:
Radepur (reg. trademark) (#5/31) Librium® (#53/134, #56/80, #80/147), CDP (#53/134), Florema®, (#53/172) Libritaps®, Liberans® (#53/211), Tel-E-Dose®, Librium® (#53/292), Radepur® (#53/267), Timosin®, (#53/296) Tropium; Mitran; Seren; 7-chloro-2-(methylamino)-5-phenyl-3H-1,4-benzodiazepine- 4-oxide. (erowid.org)
Dosis:
10-50mg/Tag. (#56/80)
Wirkungen:
Die Verbindung ist ein bekannter und weitverbreiteter Tranquilizer (Sedativa). Die Verbindung verfügt über die typischen Wirkungen der Benzodiazepine. (eigen)
Verlangsamte Elimination im Alter und bei Lebererkrankungen. (#56/80)
Allgemeines:
Die Verbindung ist von der chemischen Struktur her ein Benzodiazepin
(#53/211) und
damit nahe verwandt mit einer Reihe anderer Stoffe, die alle anxiolytisch
(angstlösend) und sedativ (beruhigend) sind. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe
ist das Diazepam (Valium, Faustan). (eigen)
Sucht:
Die Verbindung ist, wie schon gesagt, ein Benzodiazepin und führt damit auch logischerweise aufgrund der gleichen Wirkung zur gleichen Form der Abhängigkeit, wie die anderen Vertreter dieser chemischen Strukturgruppe. Der Entzug ist vor allem von Schlafmangel gekennzeichnet. (eigen)
Geschichte:
1960: Leo Sternbach entwickelte die Droge bei Hofmann-La-Roche und wurde als Librium vertrieben. Bereits nach 3 Monaten hatte dieses Benzodiazepin-Derivat die Marktspitze erobert. (#80/147)